Das Schülerbetriebspraktikum soll Eindrücke über die Arbeitswelt vermitteln. Während zwei oder drei Wochen verlassen die Schülerinnen und Schüler die Schule, um sich „vor Ort“ einen Eindruck von der Arbeitswelt zu verschaffen. Auch die Bundeswehr bietet diese Möglichkeit.
Es ist im Bereich der Streitkräfte natürlich nicht möglich, ein Praktikum als zum Beispiel Panzergrenadier oder Fallschirmjäger zu absolvieren. Die Praktikumsplätze beschränken sich auf Berufsbilder, die weitgehend zivilen Berufen entspechen. Die Praktikumsplätze befinden sich aber in der Regel in militärischen Einrichtungen und die Kollegen auf Zeit sind zu einem großen Teil Soldaten, so dass unsere Praktikanten genügend Gelegenheit haben, Eindrücke über den Arbeitgeber Bundeswehr zu gewinnen.
Was muss ich beachten?
- Ein Schülerbetriebspraktikum dauert in der Regel 2-3 Wochen
- Zumutbare Entfernung der Dienststelle vom Wohnsitz des Schülers (eine Unterbringung in der Dienststelle ist in der Regel nicht möglich)
- Bei größerer Entfernung ist ggf. eine Ausnahmeregelung möglich
- Schulische Betreuung – in Absprache mit der Dienststelle – muss sichergestellt sein
- Die Jugendlichen bleiben während des Praktikums Schüler ihrer Schule; sie sind nicht Arbeitnehmer
- Die Schüler erhalten keine Vergütung
- Die Schüler unterliegen dem Weisungsrecht des Betriebspersonals
- Der Dienststelle sorgt für die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und den Gesundheitsschutz
- Die Schüler sind während des Praktikums versichert
Die Wehrdienstberater in Ihrer Region stellen für Sie gerne den Kontakt zu Dienststellen der Bundeswehr her, die Stellen für Schülerbetriebspraktika anbieten.
